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Berichte

25.04.2006 Alter: 12 Jahre German Open 2005

VON: FRANK ROTHE

Diesmal lag das German Open vom 29. – 31.Juli 05 in den Händen des Rissener Clubs und die Hamburger Gastgeber machten daraus in jeder Beziehung eine runde Sache.





Da das Wetter ebenso mitspielte wie die Aktivisten aus vier europäischen Ländern, denen zwei full-size Plätze zur Verfügung standen, war die Stimmung ausgezeichnet. Die Freude am Spiel auf dem Rasen war so groß, dass die vorangegangene subversive Tätigkeit einiger Maulwürfe kaum die Stimmung trüben konnte und diskrete Unebenheiten der Spielfläche von den internationalen Gästen mit Können und Noblesse überspielt wurden. Irgendwo im abendlichen Getümmel hörte ich sogar, dass die Spielfläche so gut gewesen sein soll wie noch nie. In vino veritas.
Verdienter Sieger wurde zum Schluß Colin Irwin gegen den tapfer spielenden Klaus Gollhofer, sozusagen die englisch-österreichische Konstellation. Die Oxforder hatten zusammen mit den Brüsselern einen Riesenspaß, der belgische Vicomte Charles Eric Villain XIII gab uns auf dem Rasen die Ehre und die beiden Gesandten aus dem Königreich Sachsen hielten sich wacker. Gibt es überhaupt noch ein Königreich Sachsen? Na egal, Alexander weiland Kurt sowie Sophia Felicitas werden wissen, wen ich meine. Jörn als Vertreter des gastgebenden Vereins verkörperte feinste hanseatische Zurückhaltung und ließ den Gästen auf dem Siegertreppchen den Vortritt. Mal so unter uns: Es wäre mehr drin gewesen für Jörn – aber wie vordränglerisch hätte das gewirkt.
Die abendliche Fahrt über die golden daliegende Elbe gehören mittlerweile ebenso dazu wie der anschließende appetitanregende längere Fußmarsch zum Altstadtlokal.   
Also ein Lob auf alle: Die Gäste, die Gastgeber, das Wetter und Hamburg. Und die Maulwürfe können gerne nach Heimfeld umziehen, da soll in der kommenden Saison einiges los sein.