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Berichte

18.08.2008 Alter: 9 Jahre TV-Auftritt für den Krocketsport

VON: IRIS STADIE

ARD sendete live von der Krocketanlage in Hamburg-Rissen

Ende Juli hatte die Hamburger Krocketmannschaft auf der Anlage in Rissen ihren ersten nationalen TV-Auftritt. Präsentiert wurde „Krocket – die kleinster Randsportart in Hamburg“ im Rahmen des „ARD Buffet“. Vor der Kamera: Iris Stadie zusammen mit dem Moderator Martin Schlagenhauf und die halbe Krocketmannschaft des RSV. Sie waren einem Aufruf des Hamburger Abendblatts in Kooperation mit der ARD-Mittagssendung gefolgt, mit dem die fünf schönsten und kuriosesten Plätze in der Hansestadt gesucht wurden – und wurde ausgewählt!
Nach Berichten über das Musical „König der Löwen“, über die „Queen Mary 2“ (im Rahmen der Hamburger Cruise Days), über einen Seemannsclub und über  „Willkommhöft“ kam das ARD-Team am Donnerstag, 31. Juli, auf die Krocketanlage des Rissener Sportvereins. Wie viel Aufwand für eine 3-Minuten-Live-Übertragung gemacht wird, konnten wir dort live miterleben. Um 8.30 Uhr trudelten die ARD-Mannen und Frauen mit einem 7,5 Tonnen schweren Ü-Wagen ein. Er fand seinen Platz auf dem Rasen gleich neben den zwei Krocketplätzen. Dabei auch: zwei Kameraleute, drei Techniker plus Assistentin, eine Redakteurin, ein Aufnahmeleiter und ein Moderator, die aus Baden-Baden vom SWR angereist waren. Wir begrüßten sie mit neun Spielern vom RSV Krocket und verköstigten sie (und uns) in bewährter Rissener Manie mit einem großen selbst gemachten Frühstück. Das göttliche Hamburger Sommerwetter strahlte mit uns um die Wette. So lieben wir Krocket: knallgrüner Rasen vor einem azurblauen Himmel, weiß gekleidete nette Leute, lustige Strohhüte, ein Picknick am Spielfeldrand und das Klacken der Schläger und Bälle.

Dann ging es los: Kabel wurden gelegt, der optimale Platz für die Aufnahme ausgewählt, die zwei Kameras postiert, die redaktionellen Inhalte besprochen und – das wichtigste – die Satellitenverbindung hergestellt (und gebetet, dass sie hält). Um zehn Uhr folgten die ersten Probeaufnahmen. Gegen 11.00 Uhr war alles bereitet. Wir frühstückten erst einmal und warteten und warteten und warteten.
Um 12.00 postierten wir uns. Um 12.19 kam das „Go“ aus der Sendezentrale in Baden-Baden, die Moderatorin im Studio gab ab nach Hamburg und los ging’s:
Einführende Worte des Moderators, ein paar Schläge auf das Tor (die gelangen), ein kurzes Zwiegespräch zwischen dem Moderator und Iris Stadie, lockere Erläuterung des Spiels, Vorführschläge auf’s Tor (die misslangen), immer im Hintergrund zu sehen die Krocketspieler des RSV und die herrliche Anlage in Rissen – und Abgang. Nach 3 Minuten war die Live-Übertragung vorbei.
Fazit: eine tolle Werbung für unseren Sport und ein interessantes Live-Erlebnis.